2020-04-15

Wir stellen vor: Julia, Masterandin, die ihre Masterthesis zum Thema Verpackungsmanagement bei CeramTec am Standort Plochingen schreibt

Praktikantin lernt etwas über Verpackungsmanagement

Hallo, stell dich uns doch bitte einmal kurz vor?

„Hallo, ich bin Julia und 24 Jahre alt. Studiert habe ich in Ulm, dort habe ich meinen Bachelor zur Wirtschaftsingenieurin gemacht. Anschließend habe ich meinen Master in Systems Engineering und Management begonnen und bin seit Dezember 2019 dabei, meine Masterthesis bei der CeramTec GmbH zu schreiben.“

Was zeichnet dein Studium aus?

„In meinem Masterstudium werden wir darauf vorbereitet komplexe Produkte und Prozesse beherrschbar und realisierbar zu machen und dabei in Systemen zu denken, sowie das Gesamtkonzept immer im Auge zu haben. Als Wirtschaftsingenieur beweist man zudem sowohl technisches als auch wirtschaftliches Verständnis.“

Warum hast du dich entschieden deine Masterthesis in einem Unternehmen zu schreiben?

„Letztendlich zählen die Erfahrungen, die man in der Praxis macht. Eine Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben, ist eine großartige Möglichkeit seine theoretischen Kenntnisse auch mal umzusetzen. Dabei kann man meistens ein unabhängiges Projekt direkt vorantreiben. Lösungen im Rahmen einer Abschlussarbeit zu entwickeln, die dann auch in einem Unternehmenskontext umgesetzt werden, macht dann natürlich auch gleich mehr Spaß.“

Warum hast du dich dann für CeramTec entschieden?

„Für meine Abschlussarbeit suchte ich ein Unternehmen, in dem offen miteinander umgegangen wird und eine aufgeschlossene Atmosphäre herrscht. Flache Hierarchien und eine lösungsorientierte, sowie zukunftsgerichtete Arbeitsweise sind ebenfalls hilfreich, um innerhalb von sechs Monaten ein Projekt mit innovativem Lösungsansatz umsetzen zu können, sodass man auch genug Material für eine ganze Thesis hat. Ich war der Meinung, dass CeramTec mir genau das bieten kann.“

Wie ist der Kontakt zu CeramTec entstanden?

„Als ich mich für meine Masterthesis bewerben wollte, war leider keine für mich passende Stelle ausgeschrieben. Da ich dennoch der Ansicht war, gut in das Unternehmen zu passen, habe ich mich einfach initiativ beworben. Tatsächlich habe ich dann wenige Wochen später eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen, mit dem konkreten Themenvorschlag eine Thesis über die Einführung eines Verpackungsmanagements zu schreiben.“

Wie lief der Prozess der Themenfindung?

„CeramTec ist mit dem Thema auf mich zugekommen, da hierzu aktuell Bedarf für ein neues Konzept vorhanden war. Trotzdem konnte ich meine Wünsche bezüglich Schwerpunkten und Inhalten zum Thema einbringen.“

Kannst du uns ein bisschen über den Inhalt deiner Thesis erzählen?

„Der Bereich Industrial bei CeramTec zeichnet sich durch seine komplexen, hoch diversen Produkte aus. Da exakt auf die Wünsche der Kunden eingegangen wird, haben wir ein sehr umfangreiches Produktspektrum mit verschiedensten Formen und Gewichtsklassen. Wir verkaufen unsere Produkte in Losen von einzelnen bis mehreren hundert Teilen auf einmal. Zudem muss die Keramik optimal geschützt sein, um Schäden durch den Transport zu vermeiden. Uns und unseren Kunden ist es darüber hinaus wichtig, dass ökologische Aspekte für die Verpackung ebenfalls berücksichtigt werden. All diese Anforderungen stellen eine Herausforderung für die optimale Verpackung unserer Produkte dar. Ich bin nun dafür zuständig eine Methode zu entwickeln, mit der wir diese Anforderungen erfüllen können und die dafür notwendigen Prozesse, Informationsflüsse und Verantwortlichkeiten so zu gestalten, dass wir ein gut funktionierendes Verpackungsmanagement für unseren Bereich bereitstellen können.“

Wie empfindest du die Unterstützung aus deinem Fachbereich?

„Ich denke wir haben uns gut aufeinander eingestellt. Mein Betreuer nimmt sich regelmäßig Zeit, um mit mir aktuelle Themen durchzugehen und mich zu unterstützen. Auch meine Führungskraft steht hinter dem Projekt und lässt uns die notwendige Freiheit, um Prozesse und Methoden zu testen. Dafür bin ich beiden sehr dankbar.“

Was gefällt dir an deinem Projekt besonders gut?

„Mir gefällt besonders gut, dass das Projekt einen hohen praktischen Bezug hat. Da verschiedene Abteilungen involviert sind und neben der Verpackungsmethode auch verschiedene Abläufe wichtig sind, ist das Thema zwar umfangreich, aber eben auch abwechslungsreich.“

Was ist für dich besonders herausfordernd?

„Besonders herausfordernd für mich ist in diesem Projekt die Analyse und Optimierung der bestehenden Prozesse. Wenn man dabei Andere von einer neuen innovativeren Methode überzeugen möchte, die dann auch noch die vorhandenen Abläufe stark verändert, steht man erst mal vor einer Aufgabe. Aber ich denke, dass das Lösungskonzept für nahezu jeden Betroffenen positive Veränderungen bedeutet, sodass am Ende dann hoffentlich alle zufrieden sein können.“

Welches Zwischenfazit würdest du ziehen?

„Momentan bin ich mittendrin. Die Vorarbeit ist geleistet, das grobe Konzept steht und wurde positiv von den Verantwortlichen aufgenommen. Darüber freue ich mich natürlich. Mit einer sich nun anschließenden Test-Phase, kann das Konzept jetzt auf Herz und Nieren geprüft werden. Das ich die Möglichkeit habe, die entwickelten Ideen auch umzusetzen finde ich super!“

Julia, vielen Dank für das Interview und weiterhin alles Gute für dich!

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